Quadratische Tischuhr

Österreichische Tischuhr mit horizontalem Zifferblatt, ca. Mitte 18. Jh

Quadratisches feuervergoldetes Bronzegehäuse mit vier versilberten Tatzenfüßen 
Zifferblatt-Grundplatte mit einem massiv silbernen Zifferblatt mit gravierten, römischen Stunden-Zahlen, mittig die drehbare Weckzeit-Einstellskala, in den Ecken schön gravierte vergoldete Zwickel
Durchbrochene, gravierte und vergoldete Louis XVI -Zeiger

Seitlich sind verglaste Fenster angebracht, die von versilberten Rahmen eingefasst werden. Durch diese sieht man das massive Uhrwerk. 
Das Gehwerk ist mit Schnecke und Kette ausgeführt, um die ungleiche Federkraft auszugleichen, wichtig für die Ganggenauigkeit der Spindelhemmung mit Messingunruhe unter einem fein gesägten, gravierten und feuervergoldeten Kloben.
Das Rechen-Schlagwerk schlägt mit einem schön gravierten Hammer die Stunden auf eine Glocke im aufklappbaren versilberten Boden.

Repetition des Stundenschlags durch Ziehen eines Hebels bei der IX 
Die Weckzeit wird durch Drehen der vergoldeten Scheibe in Zifferblattmitte eingestellt.
Das Weckwerk muß, wie die anderen Werke auch, von unten aufgezogen werden.

Das Gehäuse ohne Füße misst 10x10 cm, mit Füßen 12x12 cm, Höhe 10 cm.