Französische Reiseuhr mit Grande Sonnerie

Reiseuhr mit Grande Sonnerie

Reiseuhr von Louis Fernier, Paris, ca. 1870, in einem massiven Gorgegehäuse aus gegossenem, geschliffenen und polierten Messing mit fünf facettierten Kristallglasscheiben

Flaches weißes Emailzifferblatt mit schwarzen römischen Zahlen und darunter einer kleinen Skala mit arabischen Zahlen für die Weckzeit-Einstellung
Elegante gebläute Stahlzeiger
Federgetriebenes Achttagewerk mit einer Spitzzahn-Ankerhemmung, mit einem Ausgleichsanker mit verdeckten Steinen, bimetallischer Schraubenunruhe und 13 Steinen

Das Rechenschlagwerk schlägt Grande Sonnerie auf zwei Tonfedern, umstellbar auf Petite Sonnerie und abstellbar.
In der Stellung Grande Sonnerie schlägt die Uhr zu jeder Viertelstunde die vergangenen Stunden auf eine Tonfeder und danach die vergangenen Viertelstunden als Doppelschläge auf beide Tonfedern.

Repetition der Stunden und der Viertelstunden auf Knopfdruck
Der Wecker schlägt ebenfalls auf eine der Tonfedern.
Im Boden des Gehäuses der Hebel zum Einstellen: Grande Sonnerie, Silence, Petite Sonnerie

Diese Uhr ist eine der wenigen, die in der Stellung Grande Sonnerie eine ganze Woche schlagen, ohne daß man die Feder nachspannen muß. Das Gorgegehäuse war eines der teuersten Reiseuhrgehäuse.

Höhe mit/ohne Griff 18,5/15 cm, Breite des Sockels 10 cm, Tiefe 9 cm