Französische Reiseuhr mit Viertelstundenschlag

Französische Reiseuhr von ca. 1890 in einem massiven Anglaisegehäuse aus gegossenem, geschliffenen und polierten Messing mit fünf facettierten Kristallglasscheiben und einem ausgesägten Tragegriff

Flaches weißes Emailzifferblatt mit fetten schwarzen römischen Zahlen, darunter einer kleinen Skala mit arabischen Zahlen für die Weckzeit-Einstellung. 

Sehr selten findet man, so wie hier einen abgeschrägten Rahmen um das Zifferblatt. Gebläute durchbrochene Stahlzeiger in Lyrform

Federgetriebenes Achttagewerk von Couaillet, St. Nicolas d´Aliermont (Normandie) mit einer Kolbenzahn-Ankerhemmung, mit einem seitlichen Ausgleichsanker mit verdeckten Steinen, bimetallischer Schraubenunruhe,  13 Steinen. Gehwerk mit Malteserkreuz-Aufzugsbegrenzung.

Das Rechenschlagwerk schlägt Petite Sonerie auf zwei Tonfedern, d.h. sie schlägt viertelstündlich die Viertelstunden als Doppelklang auf zwei Tonfedern, zur vollen Stunde die Stunden auf eine Tonfeder.

Erstaunlich voller Klang

Nach Betätigung des Repetitionknopfs schlägt die Uhr die vergangenen  Stunden und Viertelstunden, so daß man auch im Dunkeln die Zeit auf eine Viertelstunde genau hört.

Der Wecker schlägt ebenfalls auf eine der Tonfedern.

Originaler Transportkasten aus, mit Leder bezogenem, Holz, originaler Schlüssel

Lit.: Charles Allix: Carriage Clocks

Höhe ohne/mit Griff= 13,5/18 cm, Breite=9,5 cm, Tiefe=8 cm