Wiener Laterndeluhr von ca. 1820

Typisches Laterndeluhrgehäuse aus Nadelholz, außen mit lebhaft gemasertem Kubamahagoni furniert und mit Ahorn abgesetzt. Innen mit einfach gemasertem Mahagoni furniert, auch die Fensterlaibungen. Kopf der Uhr nach vorne abziehbar. Mittlere und untere Türe eingesteckt.

Flaches weißes Emailzifferblatt mit schwarzen römischen Zahlen und der Signatur:" Johann Schenk in Agram" = Zagreb, damals Teil des Österreichisch-Ungarischen Reichs.

Schmale guillochierte Messing-Lünette, gebläute Stahlzeiger.
Massives, durch drei Messinggewichte angetriebenes Wochenwerk mit Graham-Hemmung mit massivem Stahlanker und einem Pendel mit einer polierten Stahlpendelstange und einer polierten Messinglinse.
Die beiden Rechenschlagwerke schlagen Wiener 4/4-Schlag, d.h. sie schlagen viertelstündlich zuerst die Viertelstunden auf die eine Tonfeder, danach die Stunden auf die andere Tonfeder.
Repetition = Wiederholung des Viertel- und des Stundenschlags durch Ziehen an einer Schnur.
Schlagwerksabsteller

Höhe 111 cm, Breite 26 cm, Tiefe 15 cm.