Französische Sekunden-Pendeluhr

Sekundenpendeluhr mit Zentralsekunde aus dem franz. Jura, ca. 1840 

Das gewölbte weiße Emailzifferblatt trägt schwarze römische Zahlen und wird von einer schmalen, sehr fein  ziselierten Messinglünette eingefasst.

Gebläute Stahlzeiger in Breguet-Form, langer Sekundenzeiger

Das Werksgestell besteht aus einer schmiedeeisenernen Boden- und  Deckplatte, die mit vier Vierkantpfeilern vernietet sind.

Die eisernen Platinen mit Messinglagern sind unten eingesteckt und oben verschraubt.

Der Antrieb erfolgt durch ein Gewicht an einem Seil, das zum Aufziehen auf eine Messingtrommel aufgewickelt wird. 

Während des Aufziehens wird das Uhrwerk nicht angetrieben, deshalb treibt ein sog. Kontergesperr oder Zwischengesperr das Gehwerk weiter an und somit verliert es keine Zeit.

Das Gehwerk ist mit Stiften- oder Scherenhemmung mit halbrunden Stiften nach Lepaute und Sekunden-Pendel ausgeführt.

Die Achse des Gangrades ist durch die hohlgebohrte Zeigerachse zur Zentralsekunde geführt und trägt den langen Sekundenzeiger.

Gangdauer  2 Wochen.                  Höhe mit Pendel 126 cm, Breite 27 cm

Lit.: Maitzner & Moreau: La Comtoise  1976: Regulateur Comtois á Seconde, Seite 148 uf